Montag, 26. Mai 2014

Ein bisschen Vorgeplänkel

Ahoi und herzlich willkommen,

Dies ist also mein kleines Nähtagebuch.
Das mit dem Nähen und mir hat schon vor einer ganzen Weile angefangen. Schuld ist die Mainzer Fassenacht, denn als Kind fand ich es spannender selbst Kostüme mit der Hand zu nähen, als fertige von der Stange zu kaufen.

Mit ca. 13 habe ich dann meine erste Nähmaschine gekauft und ganz bescheiden mit Abendkleidern losgelegt.
Zur allgemeinen Belustigung 2 Bilder:

2002
2001

Dann folgte zugegebenermaßen eine ziemliche Flaute, weil ich mit Schnittmustern auf Kriegsfuß stand. 
Oder eher gesagt, weil ich keine Lust hatte mich damit zu beschäftigen. Im Nachhinein ziemlich doof, weil ich ansonsten wahrscheinlich schon viel früher auf dem Stand gewesen wäre, auf dem ich jetzt bin.

Aber ok, mit dem Alter kommt die Weisheit und so ist seit 4 Jahren die Flaute zum Glück überwunden. Seitdem ist das Nähen nicht mehr wegzudenken aus meinem Leben.

Perfekt sind meine Sachen nicht, da ich zwar mittlerweile auf Schnittmuster zurückgreife, aber trotzdem noch viel frei Schnauze mache.
Auf Perfektion kommt es meiner Meinung nach auch gar nicht an. Es ist toll sich selbst zu verwirklichen und Unikate zu schaffen. 

Schön ist auch, dass man den Wert eines Kleidungsstückes und die Arbeit, die dahinter steckt, zu schätzen lernt. Gerade in der heutigen Zeit, in der man zu günstigen Preisen Berge an Klamotten hinterher geworfen bekommt. Aber mal ehrlich, kann man die mit gutem Gewissen kaufen?
Ich finde nicht.

Deshalb hoffe ich, euch mit diesem Blog ein wenig zu inspirieren und zu zeigen, dass das Selbstmachen sich lohnt.





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